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GP JOULE - Erste grüne Wasserstofftankstelle

Deutschlands erste grüne öffentliche Wasserstofftankstelle für PKW, LKW und Busse wird feierlich eröffnet: Nordfrieslands Kreispräsident Manfred Uekermann, Bundestagsabgeordnete Gyde Jensen, eFarming-Geschäftsführer André Steinau, Bundestagsabgeordnete Astrid Damerow und Niebülls Bürgervorsteher Uwe Christiansen (v.l.n.r.) vor der eFarm-Tankstelle im nordfriesischen Niebüll. Bild: GP JOULE GmbH/Fotograf: Lars Franzen

Die erste öffentliche grüne Wasserstofftankstelle
für Busse, PKW und LKW geht in Niebüll
in den offiziellen Betrieb

eFarm-Tankstelle im nordfriesischen Niebüll. Bild: GP JOULE GmbH

Reußenköge/ Niebüll (ots|wro) - Am heutigen Donnerstag nimmt die Wasserstofftankstelle im nordfriesischen Niebüll offiziell ihren Betrieb auf. Das Besondere: Der Wasserstoff wird regional und klimaneutral produziert und für private PKW, LKW und den öf-
fentlichen Nahverkehr zur Verfügung gestellt. Das ist bisher in Deutschland einmalig. Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Ove Petersen, Mitgründer und CEO der GP JOULE-Gruppe, und André Steinau, Geschäftsführer der Projektgesellschaft eFarming GmbH & Co. KG, zahlreiche Gäste aus der Region. Grußworte sprachen die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Nordfriesland, Astrid Damerow, der Kreispräsident Manfred Uekermann und der Bür-
gervorsteher der Stadt Niebüll, Uwe Christiansen. Der Bundes-
minister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, übermittelte in einer Videobotschaft seine Glückwünsche.

Deutschlands erste Tankstelle für grünen Wasserstoff. Bild: GP JOULE

"Wasserstoff ist unsichtbar und flüchtig", begann der Ver-
kehrsminister seine Worte. Gut erkennbar hingegen seien die starken Ideen und Projekte rund um das "Element Nummer 1". "So wie in Nordfriesland, wo eFarm Maßstäbe setzt und viele Menschen begeistert." Im Sommer 2020, zur Einweihung des Wasserstoff-Produktionsstandortes in Bosbüll, war er bereits Gast gewesen. Besonders beein-
drucke ihn der ganzheitliche Ansatz, dass bei eFarm von der Produktion über die Verbreitung bis zur Antriebs-
technologie und Flottennutzung alles abgedeckt werde. "Ich hoffe sehr, dass der nordfriesische Pioniergeist, Ihre Begeisterung und Innovationfreude auf viele andere Regionen, Unternehmen und Projekte abfärben."

eFarm - Vorbild für regionale,
grüne Wasserstoffwirtschaft

Deutschlands erste Tankstelle für grünen Wasserstoff. Bild: GP JOULE

Tatsächlich ist das Projekt schon im Alltag angekommen. Zwei mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenbusse sind bereits seit Mai im Linienverkehr in Nordfriesland im Einsatz. Eine zweite Wasserstofftankstelle in Husum ist im Probebetrieb und wird am 13. September für die Öffent-
lichkeit freigegeben. Tankstellen und Busse sind Teil des Verbundprojekts eFarm, an dem insgesamt 20 Gesell-
schafter aus dem Norden beteiligt sind. Die Energie für die Wasserstofferzeugung stammt aus Windparks im Norden Schleswig-Holsteins. Direkt vor Ort erzeugen Elektrolyseure mit dem Windstrom klimaneutralen Wasserstoff. Dieser wird an den beiden öffentlichen Tankstellen in Niebüll und Husum verkauft. Die lokale Verknüpfung von Erzeugung und Verbrauch sowie die Kopplung der Sektoren Strom, Mobilität und Wärme sind die Grundgedanken von eFarm.

"Aus Erneuerbaren Energien produzieren und vertreiben wir ab jetzt unter anderem Treibstoff für die Mobilität in Nordfriesland. Das hat es meines Wissens noch nicht gegeben. Wir können mit eFarm heute schon etwa 1.200.000 Liter Diesel pro Jahr ersetzen und dieses in den nächsten Jahren vervielfachen. Was es jetzt braucht, sind Anreizsysteme, die die LKW- und Busbe-
triebe für Investitionen in die Fahrzeuge nutzen können", erklärte Ove Petersen den Stellenwert des Projektes eFarm.

serstoff zieht bereits weitere Interessenten an. "Privatleute und Gewerbetreibende aus dem Projektumfeld haben angekündigt, rund 100 weitere PKW auf Wasserstoff umzustellen. Viele davon sind bereits auf den Straßen Nordfrieslands unterwegs", fügte André Steinau hinzu.

eFarm - ein ausgezeichnetes Beispiel
für regionale Wasserstoffwirtschaft

Das Wasserstoff-Verbundprojekt eFarm ist derzeit das größte grüne Wasserstoffmobilitätsprojekt Deutschlands. Es erhielt im September 2020 den German Renewables Award, da es regionale erneuerbare Energieerzeugung und lokalen Ver-
brauch verbindet. Diese Auszeichnung verleiht das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg für herausragende Inno-
vationen und persönliches Engagement für die Erneuerbaren Energien. Das Projekt eFarm wurde 2017 von GP JOULE ini-
tiiert. 20 regionale Gesellschafter engagieren sich darin, darunter Bürgerwind- und Solarparks sowie Stadtwerke. Wichtig ist den Akteuren, dass der wertvolle Windstrom effizient eingesetzt wird: Bei der Elektrolyse kann grundsätz-
lich nur ein Teil der Energie in Wasserstoff umgewandelt werden, der Rest wird zu Wärme. Diese geht im eFarm-Projekt jedoch nicht verloren, sondern dient zum Heizen von Gebäuden. Insgesamt werden so 95 Prozent der in Form von Windstrom eingesetzten Energie genutzt. Gefördert wurde eFarm unter anderem vom Bundesverkehrsministerium mit 8,8 Millionen Euro.

Der Ansatz von eFarm scheint auch andere zu überzeugen: Schon vor seiner Fertigstellung war eFarm zur Blaupause für weitere Wasserstoffregionen in Deutschland geworden. Darüber freute sich auch Niebülls Bürgervorsteher Uwe Christiansen: "Menschen aus ganz Deutschland kennen unsere Gemeinde als Verkehrsknotenpunkt für den Tou-
rismus in Nordfriesland. Dass wir nun auch als Vorreiter der praktizierten Energie- und Verkehrswende wahrge-
nommen werden, macht mich sehr stolz."

Regionaler Treibstoff für alle

Bei den Brennstoffzellenbussen hat sich eFarm zusammen mit dem Busbetreiber Autokraft für das Modell H2.City Gold des portugiesischen Herstellers Caetano entschieden. Die Busse sind klimatisiert und bieten Platz für bis zu 39 sitzende und 35 stehende Fahrgäste. Neben den Bussen sollen in Niebüll und Husum auch Firmen- und Privatfahr-
zeuge Wasserstoff tanken können. Die Tankstellen sind für PKW und Nutzfahrzeuge gleichermaßen geeignet. Eine Tankfüllung für einen Brennstoffzellen-PKW kostet etwa 50 Euro und reicht für bis zu 600 Kilometer.

"Das Tanken von Wasserstoff geht genauso einfach wie bei herkömmlichen Kraftstoffen - nach vier bis fünf Minuten ist man fertig und kann weiterfahren", erklärte André Steinau, Geschäftsführer der Projektgesellschaft eFarming GmbH & Co. KG. Die Abrechnung erfolgt bequem über eine spezielle Tankkarte mit PIN. Rund dreißig Brennstoffzellen-PKW gehören direkt zum Projekt eFarm. Doch der grüne Was-

Über GP JOULE

2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektromobilität. GP JOULE ist damit ein Pionierunternehmen der Sektorenkopplung. Für die mittelständische Unternehmensgruppe arbeiten rund 400 Menschen in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist
Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019 und des German Renewables Award 2020.

Manfred Gebhardt zum
Christlich-Soziale Politik!

Als wir aus der DDR kamen bzogen wir eine 110 qm Genossenschafts-Wohnung für 110 Mark, ein Einfami-lienhaus bekam man für 65.000 Mark. 1971 kostete eine 2-Zimmer-Eigen-
tums-Wohnung in Solln (am Münch-
ner Waldfriedhof) 98.000 Mark, in Eching ein Reihenhaus für 139.000 Mark (das gleiche Haus kostet heute 1,5 Millionen Euro!) - Den täglichen Bedarf bekam man gleich um die Ecke. Zum Einkleiden ging man zum Huber oder Meier. Wollte man etwas mehr, war ein Schneider in der Nähe! Beispiel Drogerie: 16.000 Familien verloren ihre Existenz. Gesunde Le-
bensmittel bekam man im Reform-
haus. Mit dem, was heute in riesigen Verkaufshallen rumsteht könnte man halb Afrika ernähren... Ach ja, ein Audii 80 Coupe hat 24.000 Mark gekostet! - Immer höher, immer schneller, immer weiter?! - Und dann gibt es ja auch noch Arbeits-
kräfte - für 3 Euro die Stunde. Und Und Und...


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