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Kerberos: Deutschland ist ein Geldwäscheparadies.

Kerberos Compliance-Managementsysteme GmbH

Bleibt Deutschland ein Magnet für Geldwäscher?
Die Bundestagswahl muss kein Paukenschlag, sondern ein Trommelkonzert
für die Geldwäschebekämpfung sein

Köln (ots|wro) - Deutschland ist ein Geldwäscheparadies. Ob und wie sich das nach der Bundestagswahl ändert, bleibt noch ungewiss. Denn mehr als zuvor benötigen wir Taten, statt Worte, mehr Kontrollen und Vollzug statt Versprechen. Dafür sind starke Behörden, digitale Compliance-Lösungen und mehr europäi-
sche Kooperationen notwendig, um die Folgen der Corona-Krise für uns alle abzumildern und den Geldwä-
schern ein Bein zu stellen.

"Kriminelle akzeptieren weder Kreditkarten noch PayPal bei Drogenverkäufen, Raubüberfällen oder Erpressungen. Doch es braucht noch weiterführende Maßnahmen.", sagt Engels weiter.

Wie kann Geldwäschebekämpfung
also endlich effektiv umgesetzt werden?

"Erstens müssen wir mehr Branchen im Rahmen des Geld-
wäschegesetzes verpflichten. Es kann nicht sein, dass z.B. Bauträger und Bauunternehmer immer noch keine Geld-
wäscheprävention betreiben müssen. Zweitens müssen Aufsichts- und Vollzugsbehörden personell und technisch besser ausgestattet werden. Jeder investierte Euro wird hier doppelt und dreifach zurückfließen. Drittens muss der Zu-
gang zu unbürokratischer und kostengünstiger Geldwäsche-
prävention vereinfacht werden. Geldwäscheprävention muss von jedem geleistet werden - und geleistet werden können.", erklärt Tsambikakis.

"Anstatt abstrakt über individuelle Verfehlungen zu diskutie-
ren, sollte das Problem jetzt konkret angegangen werden. Geldwäscher entwickeln immer neue Methoden, um illegal erwirtschaftete Gelder in den regulären Wirtschaftskreislauf zu schleusen. Deshalb brauchen wir mit der Bundestagswahl keinen Paukenschlag, sondern ein Trommelkonzert, um Deutschland als Magnet für Geldwäscher endlich unattraktiv zu machen.", so Engels.

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Über Kerberos

Der Compliance-Dienstleister Kerberos wurde im Dezember 2017 gegründet. Heute ist das Start-up einer der führenden Anbieter digitaler Lösungen im Bereich der Geldwäscheprä-
vention. Mehr als 1.500 Unternehmen aus den unterschied-
lichsten Branchen verlassen sich schon heute auf die Com-
pliance-Dienstleistungen des über 60 Spezialisten starken Teams aus den Bereichen Recht, IT, Operations Management, Datenanalyse und Compliance.

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Die Corona-Krise wird uns noch lange begleiten. Mit der Bundestagswahl entscheiden die Bürger:innen auch darüber, wie die Krise, aber auch die Vision nach der Pandemie finanziert wird. Gleichzeitig werden jährlich über 100 Milliarden Euro in Deutschland gewaschen und damit am Fiskus vorbeigeschleust. Mit diesen Geldern finanziert sich die organisierte Kriminalität und der internationale Terrorismus. Forderungen nach weniger Steuern, mehr Steuern oder anderen Steuern überschlagen sich. Die Dis-
kussionen sind legitim, jedoch sollte die Politik zunächst ihre Hausaufgaben in Sachen Geldwäschebekämpfung machen. Der Geldwäschesumpf muss ausgetrocknet wer-
den und der Missbrauch von Unternehmen und damit die Nutzung unserer wirtschaftlichen Infrastruktur durch Geldwäscher effektiv bekämpft werden.

"Die riesigen Summen, die jährlich in Deutschland ge-
waschen werden, sind Gelder, die am Fiskus und damit an uns allen vorbeigehen. Mit diesen Geldern könnten Schu-
len saniert, Kindertagesstätten gebaut und Start-ups gefördert werden. Die Geldwäschebekämpfung muss ganz oben auf der politischen Agenda der neuen Koalition stehen. Davon wird die gesamte Gesellschaft profitieren.", so Christian Tsambikakis, Co-Geschäftsführer bei Kerberos Compliance.

Andreas Engels, Co-Geschäftsführer bei Kerberos Com-
pliance, erklärt: "Cum-Ex, Wirecard, N26; Geldwäsche und Korruption werden uns auch nach der Bundestagswahl begleiten. Deutschland ist ein Geldwäscheparadies. Wir stehen vor großen Herausforderungen und brauchen deshalb effektivere Maßnahmen, um Geldwäsche in Deutschland und Europa zu bekämpfen. Dazu gehören mehr Digitalisierung bei der Kooperation zwischen Be-
hörden und Unternehmen, ein stärkerer Vollzug, und eine umfassende Verfolgung nach Meldungen von Verdachts-
fällen sowie mehr europäische Zusammenarbeit."

Einen wichtigen Schritt bildet das Gesetzespaket der EU-Kommission zur Geldwäschebekämpfung, mit dem unter anderem eine neue EU-Behörde geschaffen, ein einheit-
liches Regelwerk zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, und eine Bargeldobergrenze EU-weit eingeführt werden soll. Eine Bargeldobergrenze allein löst die Geldwäscheprobleme in Deutschland jedoch nicht.

Hartz-IV-Regelsatz wird
um drei Euro erhöht:
Armut lässt sich abwählen

Frankfurter Rundschau Meinung (ots|wro) Die SPD, derzeit noch gefesselt in der selbstverschuldeten Gefangenschaft der schwarz-roten Koalition, ist dafür mit verantwortlich. Aber was geschieht, wenn wir nach der Bundestagswahl eine neue Regierung haben?

SPD, Grüne und Linke fordern eine Grundsicherung, die diesen Namen verdient. Sollten sie gemeinsam regieren, wird es sicher Streitigkeiten geben, etwa über ein Ende der Sanktionen. Aber Hartz IV wird, sollte sich Rot-Grün-Rot an die eigenen Versprechungen halten, Geschichte sein.

Sollten aber SPD und/oder Grüne mit CDU/CSU und/oder FDP regieren, werden sie selbst um kleine Verbesserungen ringen müssen. Und am Ende wird das System von Druck und Zwang eben nicht überwunden sein. Wir haben also die Wahl, wenn uns die Arbeitslosen nicht egal sind.

Neues Format im Amberger Stadtheater